Gefangen   in der Realität

 ( Die Teilnahme ) Es beginnt mit dem Wunder einer Zeugung. Eine zeitliche Existenz beginnt. Ein erster Unterschied entsteht. Die Trennung von Raum und Zeit schaffen eine Möglichkeit der Begegnung.

Eine Person isoliert sich, wird Idee und zeitliches Phänomen, in einem zeitlichem Ganzen, ist nun gefangen in der Dualität eines  zeitlichen  Universums.
In einem Sonnensystem, als eine Person (Verkörperung) entstanden, nimmt sie neben vielen Anderen, sich in Gegenseitigkeit darstellenden Erscheinungen,  immerzu aufs neue, im Ganzen ihrer Zeit eine eigene Position ein, - ist als Person (Ich) eine Perspektive im Ganzen und einem Sonnen-System. Sie lebt  gefangen in diesem Sonnen-System, dem Universum einer vergehenden, zeitlichen, Verkörperung  -, zwischen Geburt und Tod.

 Auf dem 3. Planeten der Sonne, ist die Person nun Teil in einem Zusammenspiel aller hier bestehenden Erscheinungsformen.  Was immer ihr begegnet, es war (im heliozentrischen Weltverständnis) schon vor ihr da, was immer sie erlebt, ist im Grunde (mit der Geburt von sich, ihrer Sonne in der Zeit) schon gegeben.

Die Teilnahme der Person jedoch, beginnt mit ihrer Zeugung , -  erst nach ihrer Geburt kann die Person sich zu ihrem Leben verhalten,  dazu ein eigenes Handeln und Erinnern entwickeln . So können wir hier erkennen,  ob wir es  wollen oder nicht,  wir sind mit unserer Geburt in einen System gegenseitiger Abhängigkeit gefangen. Versuchen wir doch mal damit aufzuhören--- mit dem Atmen,- mit dem Denken.-.
Keine Frage, die Person existiert hier in einer Zeitlichkeit gefangen.

Alles was wir hier (in unser Zeit) beginnen, wird vergehen. Hat doch jede Erscheinung,  jede Geburt, ihren Beginn immer schon in ihrer (also Sonne gegebene) Vergangenheit. Und so können wir auch unserem Ursprung - hier in der Zeit - nur  (noch) mit Hilfe unserer Vergänglichkeit auflösen.  So befinden wir uns also, (Primär),  immer im Zustand einer Bewegung und Wandlung, und dieses kann (schon) mehr oder weniger, wirkungsvoll sein, uns mehr oder weniger Leben eröffnen,. aber sicher ist, es wird in der Zeit niemals zu einer Beständigkeit (Endgültigkeit) unseres Dasein führen.

Somit verkörpert jede Zeitliche Erscheinung  nicht die auslösende Ursache. Das heißt aber nun überhaupt nicht, dass Handeln zu nichts führt, - lehrt es uns doch, - führt uns zu uns selbst, und letztlich zur Freude an der Bewegung und zur Gestaltung  - selbst -.

Ja, wenn da nicht die  Illusion wäre , dass unser Tun Bedeutung haben könnte.

Aber wiederum: Wie sollten wir leben wenn wir unserem Tun nicht einen Sinn gäben .? Leiten wir nun diesen Sinn aber ab, aus unserer (jener) Erfahrung die uns immer neue Kreisläufe vergangener Erlebnisse reorganisieren lässt und uns immer wieder nur  in ein System zurückführt, in ein System, in dem alles nur gegenseitig bedingt existiert.

Oder werden wir mutiger  und erkennen unsere Situation, erkennen unsere Gefangenschaft, die Art unserer Gefangenschaft, in der, der Gefangene und die Gefängnismauer zu ein und dem selben  Ort (demJetzt) des Geschehens gehört,  zusammen gehören, so wie  jede zeitliche Erscheinungsform ja eben doch nur als Teil in  eigenen Ganzen  existiert,, hier in der Welt der Erscheinungen, nur zu einer aus einem Jetzt entstandenen  Gegenwart und dessen zeitliche Kausalität gehört. 

So kann  -auch- der Gefangene die Mauer nicht überwinden,   -weil sie ja. - zu seiner eigenen Existenz gehört. Er selbst ja Teil der Existenz dieser Mauer ist.  Das eigentlich interessante, Neue, an der Situation des Gefangenen  ist ja, dass er seine Gefangenschaft entdeckt hat .  Dass da etwas auftaucht in der Erinnerung als Person, (ein Jenseits der Mauer) wovon er als Person ja eigentlich gar nichts wissen kann.---- !Die Wirklichkeit des UNBEKANNTEN --. Die Sterblichkeit in der Zeit.

Da er sich aber nun anfänglich auf der Erde immer erst in eine Geburt (in ein Sonnesytem, eine Zeitlichkeit) wagen muss, um an etwas -(Neuem- in dieser Welt) -teilnehmen zu können, erlebt er dieses, in einer irdischen Bedingtheit, in seiner Ein-Gebundenheit, - zuerst - als eine Störung, als eine scheinbare Unfähigkeit. (Unvollkommenheit)
Erst danach  (daraus) wird er dann beginnen, die Gegebenheit der Störung, die erlebte Dissonanz, das Fremde -in sein Ver stehen zu integrieren, die Hemmung,  seine Gefangenschaft, wieder in Bewegung, in eine integrierende Bewegung - zum Ganzen - umzuwandeln, sein Leben neu (interpretieren) begreifen. Sich als Teil in einem Prozess zu verstehen.

Durch eben diese Integration (vom Ablassen  einer überholten Vergangenheit)-hinein in eine gelebte Authentizität (Stimmigkeit in der Bewegung) verwandelt sich jetzt seine (die) Realität in ein Fahrzeug.  Das entdeckte  Unbekannte (Wunder des Lebens) wird so Teil seiner Existenz , dieses Unbekannte, welches von außerhalb ersten Kontakt mit ihm herstellte, und ihm jetzt eine - völlig neue (Idee) - Perspektive ermöglichte.  Er erkennt : Alles hat seinen Platz in dieser Welt. (ist nur relativ)  Alles hat seinen eigenen Bezug in sich,  auch die Maurer, die da behaupten, jenseits der Mauer läge das Paradies und wir könnten das Gefängnis nur schon dadurch verlassen, dass wir artig stürben.(die Erscheinungen nur verwenden wollen), anstatt ihren Irrtum zu erkennen und sich - selbst -, die Reise ins Wunder des Lebens, zu wagen.

Das sind die Häuslebauer die eben aus den gegebenen Umständen, in der Zeit, in der Welt der Erscheinungen, ihren Vorteil ziehen wollen.(sich den Erscheinungen bemächtigen, und an sich binden wollen) Oft große Leute auf der Erde. (Machthaber) Ich erinnere mich da  aber auch an eine andere Geschichte.  An die  eines Freundes: Dieser setzte sich, in der erkannten Ausweglosigkeit seiner Situation, (genau) auf die Mauer seines Gefängnisses, begreift diese Mauer, in einem Vertrauen auf das Zusammenspiel des Lebens als  Fahrzeug, als Fahrzeug in das Wunder einer unbekannten Welt, und als er versucht jene Mauer in ihrer Funktion zu begreifen, er gerade dabei ist, diese Mauer versucht in Bewegung zu bringen,  springt noch einer mit auf sein Fahrzeug, der Mauer-Jetzt-.

Mein Freund fragt Ihn. „Hallo, wer bist du denn“? Der antwortet- „Ich heiße Gott“ ich bin sowas wie das Licht - das Feuer des Lebens-  in deinem Herzen, (Ich komme als neuer Anfang zu Dir) Ich bin immerzu dein Partner, -lebe als Ganzes der Zeitlosigkeit in dir- und dieser Gott  (ich bin) sagt noch.“ Mensch prima, dass ich -Dich- getroffen habe, lass uns losfahren, aufbrechen, zu eine  Reise in die Wunderwelt des Unbekannten, in  der wir immerzu nur zusammen Existieren. Ich bin schon ganz neugierig wem wir beide noch ALLES begegnen werden, hier auf diesem Fahrzeug - der Zeit - auf unserem gemeinsamen Fahrzeug - auf dem alles möglich werden kann -.

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