Unterschiedliche Weltbilder und Perspektiven des Bewusstseins 
Die weltweite Vernetzung unseres Bewusstseins macht ein neues und erweitertes Weltverständnis erforderlich.

Weltbilder, religi√∂se Weltvorstellungen, dazu angelegt sich  Gemeinsam √ľber eine biologischen Existenz -hinaus- zu organisieren, wie sie auf Teilen der Erde, in Formen unterschiedlicher Weltvorstellungen und Religionen entstanden, entpuppen sich gegenw√§rtig, in der rasant fortschreitender Vernetzung des Bewusstseins, als ein an die Substanz gehendes Problem.
 
Eine Inkompatibilit√§t der Weltbilder, auf der Erde schon immerzu Mittel f√ľr Auseinandersetzungen und Kr√§ftemessen, wird in fortschreitender Globalisierung zu einem grundlegendem Problem.

In einem, auf ein heliozentrisches (auf die Sonne bezogenes) Bewusstsein aufgebautes Weltverst√§ndnis, begreifen und organisieren wir uns mit Hilfe von Annahmen und Vorstellungen. Das Unbekannte, das Vorzeitliche, uns nicht einsehbare unseres zeitlichen  Daseins, formulierten wir in unterschiedliche Weltvorstellungen und Gemeinsamkeit religi√∂ser Weltbilder.

Diese religi√∂sen, in den Weltbildern angelegten  – gemeinsamen Weltbild Vorstellungen - bilden die Grundlage, in der Stabilit√§t, im Miteinander und der Organisation, innerhalb unseres irdischen Zusammenlebens, unserer irdischen  Gemeinsamkeit.
 
Diese Grundlagen gehen letztlich allerdings auf ein zeitlich begrenztes und verg√§ngliches - heliozentrisches - Weltverst√§ndnis zur√ľck und beruhen auf Fiktionen.
Es sind Fiktionen von einer schon vor uns existierenden – vor uns entstandenen Welt -.
Mit unserer zeitlichen Geburt entsteht, im Prozess des Ganzen, eine  Fixierung und Begrenzung (Trauma) auf einen, gegebenen, zeitlichen Anfang.
 
Es entsteht das Phänomen einer zeitlichen Vergänglichkeit, und eine instinktive Selbsterhaltung dieser vergänglichen Erscheinung.

In der Begrenztheit dieses heliozentrischen Weltverst√§ndnisses und  Fixierung auf einen zeitlichen Anfang, entsteht diese, zeitlich stabilisierende, die Adresse  “der Glaube”
Aus diesem “Glauben” formulierten sich in unserer zeitlichen Existenz, unterschiedliche, gemeinsame und stabilisierende   Wertvorstellungen,  Orientierungshilfen von essenzieller und sinngebender Bedeutung.
 
Die Impulse f√ľr diese Erscheinungswelten gehen aus der Energie und Widerspr√ľchlichkeit einer noch unformulierten Fruchtbarkeit,  der heliozentrische-biologischen Perspektive unserer zeitlichen Sonne hervor. (realisieren sich zu Formen religi√∂ser Imagination)

Jene, aus heliozentrischer  Weltvorstellungen angelegte Weltbilder, dienen der Weiterentwicklung und Stabilisierung unseres spirituellen Erlebnis-Raumes.

Allerdings, im Prozess zeitlicher Existenz, bleibt alles an einen heliozentrischen und begrenzenden Anfang gebunden.
 
Dieser Anfang ist zentraler Bestandteil in der sonnengegebenen Widerspr√ľchlichkeit, entsteht mit der Aktion zeitlicher Separierung, mit der Geburt einer eigenst√§ndigen Perspektive, als Person.’
 
Mit unserer Geburt, geschieht im zeitlichem Ganzen, eine unterschiedliche Positionierung, im Sonnen zeitlich-biologischen Geschehen. Es realisiert sich in Form eines eigenständigen Anfangs, und dessen instinktiever Selbsterhaltung

Bei all den unterschiedlichen Weltbildern, die sich aus einer heliozentrischen Perspektive entwickelten, entstanden in allen Weltbildern des zeitlichen Daseins, auch √ľberregional, √§hnliche Strukturen, Systeme und Ph√§nomene.
Aus diesen √§hnlich-grundlegenden Anf√§ngen, bildeten sich √ľberall √§hnliche dominante Funktion√§re heraus.
 
Jeder zeitlich entstandener Anfang (Geburt als Person) ist jedoch einzigartig, und gleichzeitig aber auch,  Bestandteil in einem zeitlich immer schon Bestehendem, in einer vorgeburtlichen und gemeinsamen, (morphogenetischen) anfanglosen, untrennbaren Wirklichkeit. (in einer √ľberregionalen, zeitlichen Matrix)

Sehen wir uns im n√ľchternen Zustand den Formenreichtum menschlicher Leidenschaften und Absurdit√§ten, zu denen wir im gestalten zeitlich- eigenst√§ndiger Existenz begabt sind, n√§her an, kommen wir aus dem Staunen nicht heraus.
 
Wo es der Person jedoch gelingt die Einzigartigkeit seiner Existenz, die einzigartige, urspr√ľngliche - anfanglose - Freiheit seiner jeweiligen Gegenwart, im Ganzen des Daseins zu orten, durchbricht der Mensch die personelle, die heliozentrische Widerspr√ľchlichkeit, die zeitliche Fixierung auf seine personelle  Begrenzung.
 
Unsere heliozentrisch organisierten religiösen Weltbilder werden als erfundene Werkzeuge einer biologischen Kultivierung, als Gestaltungs-Formen und Möglichkeiten in unserer zeitlich vergänglicher Organisation, erkannt.

Es eröffnet sich die Erkenntnis; Dass wir unsere Weltbilder gemeinsam, in unserer zeitlichen Matrix selbst kreieren, um die unterschiedlichsten Leidenschaften und geistige Begabungen zu organisieren und weiter zu kultivieren.

Wir Erkennen die zentrale Bedeutung der Weltbilder. Dass sich in den Weltbildern, die Essenz eines geistig gemeinsamen Bem√ľhens darstellt.

Allerdings existieren in den Weltbildern erhebliche Unterschiede im Verh√§ltnis zum Geheimnis und Wunder des Unbekannten, und    somit sind Weltbilder mehr oder weniger geeignet, einen Weg √ľber ein bestehendes - Selbst - hinaus, eine Befreiung aus der Sonnenzeitlichen Begrenzung, zu erm√∂glichen.
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Underschiede in den Weltbildern kurz angedeutet :

Die Perspektive eines Jesus-Bewusstsein ermöglicht eine ganz außerordentliche sinnliche Schönheit und irdische, Grenzen sprengende, (Liebe.

Mit geistigen Übungen vernöstlicher Bewusstseinperspektiven versuchen wir zeitliche Begrenzungen aufzulösen, uns von unserer instinktiven und zeitlichen Selsterhaltung zu befreien, um auf diese Weise den Ursprung unseres Daseins näher zu kommen, die Perspektiven unseres Bewusstseins zu reformieren.

Die Weisheit des Islams ist meines Erachtens die Erkenntnis, dass es keine Wirklichkeit gibt ausser der Wirklichkeit selbst.
(es gibt keinen Gott, ausser Gott)
Der Fokus des Islams ist auf den Trabenten der Erde, (dem Mond) sehr direkt auf die Bewegung des irdischen Dasein gerichtet, sehr direkt auf die Transzendierung, auf eine bildlose Bewegung selbst gerichtet. Somit wird im Grunde jedes zeitliche Ordnungsystem in Frage gestellt.(so ist eventuellb der Islam  garkeine Religion, strebt man in ihr letztlich doch nur nach Befreiung aus zeitlicher Matrix)
Das islamische Gebet geht in Richtung totaler Formlosigkeit, folgt den Bewgungen des, Mondes, den Trabanten der Erde.
Damit kann zeitliche Existenz sich in ihrer zeitlich eigener Selbsterhaltung frei entfalten, philosophische Strukturn, Moral oder Humanismus werden als Formen der Illusion begriffen.(Andersgläubige können an ihrer irdischen Haftung erkannt werden) Das Wunder des Daseins existiert nur direkt, aus dem Nichts.

Indische Glaubenssysteme sind von ausserordentliche Genauigkeit, von vielfältiger Reflexion - im Innerhalb - unserer zeitlicher Gegenwart geprägt. Das System geselschaftlicher Ordnung und spirituellen Übungen ist von einem ausserordendlichen Formenreichtum und Intelligenz, haben weltweit, kulturelle Bereicherung hervorgebracht
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In den westlichen Weltbildern geht es primär um Kultivierung, um die Weiterentwicklung innerhalb eines bestehenden Weltbildes.
(um Kultivierung und Weiterentwicklung von schon bestehenden,  gemeinsamen, Weltvorstellungen)

In den Weltbildern des Ostens geht es eher darum sich aus irdischer Selbsterhaltung zu befreien und die Geburt neuer Perspektiven des Bewusstseins zu ermöglichen.

Allerdings entsteht Idee und zeitlich origin√§res Leben, in begrenzender, heliozentrischer Existenz, aus einer ewigen, raumzeitlichen, Spannung, entsteht aus der Not zeitlicher Endlichkeit, aus einem Werden oder sterben zeitlicher (vergehender) Selbsterhaltungsversuche, und formulieren sich in zeitlich Existenz, in unverst√§ndlicher Weise (in Form von Krieg, Leiden, Kunst und Sinnbild ‚Äě√ľbers Kreuz Gehen“ u.s.w.).

Denn alles heliozentrisch gelebtes Weltgeschehen, ist auf den Unterschied, auf ein zeitliches Gegen√ľberstehen, auf eine biologische Verg√§nglichkeit und Gegens√§tzlichkeit, aufgebaut.

Diese Dualit√§t und zeitliche Verh√§ltnism√§√üigkeit, kann nur  in der  Begegnung, im Wagnis mit dem zeitlich geheimnisvollen Unbekannten (in der bewussten Aufl√∂sung zeitlicher Vorstellungen) realisiert und durchbrochen werden.

Wenn wir uns die in der Welt bestehende Situation ansehen, kann uns klar werden; Die bestehenden Weltreligionen und Weltbilder haben sicherlich ihre eigene Schönheit, beruhen aber alle auf ein heliozentrisch, begrenztes Weltverständnis, existieren in Form von Glaubensgemeinschaften, und sind zueinander nicht kompatibel.

Zur Zeit befinden wir uns im Aufbruch in eine neue Dimension unseres Daseins.
Aus einem zeitlichen biologisch Sonnen-zeitlich begrenzten Weltverständnis, reisen wir in ein Raumzeitliches Verständnis zur zeitlichen Existenz.
Wir fangen an, uns aus der Perspektive eines raumzeitlichen Bewusstseins zu entdecken.
 
Wir begreifen; wir selbst sind, mit unserer Geburt,  eine sich zeitlich formulierende Perspektive, der begrenzende Widerstand, aus der wir uns in biologischer Existenz, im Prozess des zeitlichen Daseins, realisierend formulieren.

Wir bekommen Einblick in unsere biologische (D.N.A.)
Das Grundmuster unserer biologischen, heliozentrischen Existenz, wird uns zugänglich.

Unsere Welt wird nicht mehr von Machthabern und Visionären, vom Wettbewerb und zeitlicher Selbsterhaltung bestimmt, sondern von der Qualität der Perspektive, aus der wir uns selbst begreifen.

Es ist die Entdeckung der Zeitlosigkeit eines raumzeitlichen Bewusstseins -.(Ursprung und Gegenwart werden eins)

Unsere zeitlich biologische Existenz wird Material und Baustein, in einem sich zeitlich formulierenden Bewusstsein.
Religiöse Weltbilder befinden sich nicht mehr im Wettbewerb gegeneinander, sondern bereichern unser Dasein mit ihrem zeitlichen Formenreichtum.

Erkennbar wird; Die Matrix zeitlicher Verhältnismäßigkeit existiert mit (aus) jeder von uns zeitlich eingenommenen Perspektive. Wir begegnen uns immerzu im Spiegel unseres eigenen zeitlichen Daseins.
Alles existiert in einem zeitlichen Zusammenspiel, in jeder entstehenden zeitlichen Gegenwart, und muss nicht mehr verbessert oder repariert werden, kann als Spiel eines Bewusstseins, aus einer raumzeitlichen Perspektive des Bewusstseins - begriffen - in zeitlicher Begegnung, gelebt werden.

Im raumzeitlichen Verst√§ndnis wird unserer Dasein eine Begegnung mit dem ewig Unbekannten, (dem Wunerbaren)  aus dem alles Dasein (immerzu) hervorkommt, wird zu einer Entdeckungsreise unseres (eines) Welt-formulierenden Bewusstseins.

Wir selbst fungieren mit unserer Geburt als zeitlicher Anfang, als Erfinder, im Wagnis unseres zeitlich-biologischen Daseins.
Das Unbekannte wird als die urspr√ľnglichste Perspektive des Bewusstseins erkannt.

Je intensiver wir uns in Zeiten einer Wandlung begegnen, um so deutlicher erleben wir, dass es unm√∂glich ist die sich entwickelnden - die, in der Zeit entstehenden Probleme –, in der Dualit√§t, in der Widerspr√ľchlichkeit des zeitlichen Dasein, zu l√∂sen.
 
Vielmehr entstehen neue Perspektiven des Bewusstseins, aus dem Wagnis zeitlicher Spannungen und Widersp√ľchlichkeit - aus dem Nichts heraus -, (aus der Nondualit√§t) als Geburt und Ideen neuer Erscheinungswelten. 
Es er√∂ffnen sich uns √ľberraschende neue Perspektiven, aus dem Geheimnis eines allzeit ‚ÄěWunderbaren Unbekannten“ heraus.

Die Quintessenz ist ;
In einer heliozentrisch begr√ľndeten Weltverst√§ndnis geht es darum, aufzuwachen aus der Traumwelt entstandener Konditionierungen und Glaubens- Vorstellungen.

Mit unserer zeitlichen Geburt;
einer raumzeitlichen (quantenphysikalischen) Bewusstseinsperspektive, sind wir an der Formulierung unseres Daseins
(unserer zeitlichen Traumwelt) aktiv beteiligt.
Die erlebte Welt erwächst aus der Qualität der Perspektive, aus der wir unser Dasein aus (in) unserem zeitlichem Bewusstsein formulieren.

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