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Der Unterschied

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Ein Unterschied
                                                                                                              
In der Begegnung mit Freunden und anderen Menschen ist mir in letzter Zeit etwas aufgefallen und ich habe entdeckt, dass es  sinnvoll ist zu unterscheiden, zwischen den unterschiedlichen Ursprungs-Orten von zeitlichen Erscheinungen.
 
Dazu sollten wir uns anfänglich erst einmal  klar werden, über etwas Grundsätzliches in unserem zeitlichem Dasein:
z. B., dass jede zeitliche Erscheinung - global - ,in ihrem Ursprung auf eine die
Raumenergie bindenden Perspektive basiert, also die freie Energie des Raumes (die Raumzeit) erst Form und Gestalt annimmt, wo sie mit Hilfe einer den Raum in Zeit bindenden Perspektive (anfänglich, als Sonne und zeitliches System) - also aus dem Ganzen des Raumes heraus - jede Erscheinung erst mit  einer Perspektive, (letztlich mit uns selbst) in eine Zeit hinein realisiert werden muss -.

Denn alles kann nur Form und Gestalt annehmen mit dem Entstehen einer Perspektive, im Raum unserer Zeit. Mit (aus) ihr wird das Geheimnis unserer Existenz, unser Dasein, erst zur zeitlichen Erscheinungen formuliert - und besteht -  in der Zeit - als  Person - immer aus ihrer eigenen, zeitlichen, Vergangenheit heraus, welche wir im Ganzen unserer Zeit, in unserer Existenz,  in unsere jeweiligen (als) Gegenwart vorfinden.

Es gibt aber Sinn sich den Unterschied klar zu machen,
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zwischen einer Perspektive, die in einer Raumzeit (vorgeburtlich) ihren Ursprung hat, in einem Raum, den ich hier einmal als (Ganzes) die „Ewigkeit in unserer zeitlich begrenzten Existenz“ bezeichnen möchte. Die Grundlage für alle Erscheinungsformen  basieren auf ein zugrunde  liegendes System, zeitlich  astroenergetischer  Gegenseitigkeit, biologischer (D.N.A.),  existieren in unserem Daseins als Person,  im Lebensraum unserer personellen Zeit, aus einem zeitlich gegebenen - zeitlichen System (Quanten) heraus.

Dagegen kann eine Perspektive aber auch entstehen, in einem
uns personell zugänglichen Handlungsraum, (biologischen Lebensraum) also  innerhalb der von uns gerade gelebten  Lebensspanne, - in unserem personellen Zeitraum -, in dem, mit der Entstehung  einer personell neu eingenommenen  Perspektive, zeitliche und separate Erscheinungen, unterschiedlich  formuliert, ein Geschehen unterschiedlich interpretiert und gestaltet werden kann.

So können Formen und Erscheinungen ihren Ursprung (ihre Perspektive) also in der Ewigkeit, in einer zeitübergreifenden  Grenzen  und Zeitlosigkeit einer
Raumzeit haben, oder aber, in einem Gestaltungs und Zeitraum, in dem wir uns - als Person - gerade aufhalten.

Immer aber sind wir selbst, als (die) eine raumzeit-bindende  Perspektive, unlösbarer Bestandteil des Geschehens, egal ob in der
Raumzeit (in der Ursprünglichkeit einer unbegrenzten Bewegung) oder in unserem Zeitraum (als Freiheit zu personeller Handlung). Unsere eigene Existenz (unser Weltverständnis) ist der bindende (realisierende) Faktor, in all unseren Formen-  und Erscheinungswelten.
 - Denn ohne eine Perspektive (Position) existiert die Welt ohne einen Anfang oder Ende als ewige Bewegung. Existiert als Freiheit jenseits der Liebe: -Also- .(“Ohne uns, keine Begegnung,  kein Raum oder eine Zeit”)


Im Grunde realisiert sich also das Wunder unseres Lebens gerade mit einem Tun, (dem Einnehmen einer Perspektive) welches uns über uns hinausführen kann, in dem sich uns in der Zeit, die Möglichkeit eröffnet, dass wir uns unseres eigenen Tun´s - der Freiheit - auch - gegenwärtig werden (können).

Sich seines eigenen Tun´s gegenwärtig zu werden, heißt: sich in einer wahrgenommenen Erscheinung und Erfahrung, an den Ursprung, also auch an (das Geheimnis) die auslösende Ursache einer jeweiligen  Erscheinung - auch an sich selbst - zu erinnern.
 
Das ist eine Situation, in der zeitliche Erfahrung und Erscheinung,  als etwas Gegenwärtiges,  in seiner Ganzheit begriffen wird, und Vergangenheit und Zukunft nur Bestandteile in ein und demselben Geschehen (in einem Begegnungsprozess sind), also die Struktur einer jeweilig gelebten -Perspektive- in unserer Gegenwart.


Denn eine Gegenwart ist überhaupt nicht immer Dasselbe, sondern sie entsteht in ihrem Ursprung aus (mit) einer von uns eingenommenen Perspektive heraus, - in einem Tun, - immerzu neu -, nimmt Gestalt an, aus der Art unseres eigenen Bewegung, aus dem Bewusstsein heraus, in dem es geschieht.

Somit stellt sich, mit dem Begreifen einer jeweiligen Gegenwart, jenes Element (das Tun) in unserer Existenz dar, hinter dem sich letztlich das Geheimnis und der Schlüssel zu unserer Freiheit verbirgt.
Wir dürfen  also nicht vergessen,  - das Begreifen selbst-  ist in der Zeit (in unserem Zeitraum) nicht verifizierbar, geschieht grundlegend (als Begegnung) ursprünglich und im Jenseits der Zeiträume, - jenseits von Raumzeit und jenseits vom Zeitraum -, welche ja erst aus (in) der Begegnung - im Unterschied - erwachen kann.

Aber es gibt Sinn zu trennen, zwischen den Perspektiven die in der Unendlichkeit einer
Raumzeit entstehen, oder jene die in unseren  Zeitraum ihren Ursprung haben.

Also, indem wir unterscheiden,  ob eine Gestaltungsperspektive ihren Ursprung in der
Raumzeit oder in unserem Zeitraum hat,  können wir uns klarer darüber werden, dass die Beiden (die freie Raumzeit) - in der wir zeitlos sind - und (der Zeitraum) unserer Verkörperung - in dem wir uns zeitlich gestalten - in unserem Leben, in einer Widersprüchlichkeit,  im Widerstreit besteht (als Entstehen oder Vergehen/ binden oder lösen), diese in unserem zeitlichen Lebensraum unvereinbar sind und nur verschmelzen können, (als Sein) - in uns selbst -, indem sich ihre Wege in uns kreuzen und wir diese Wider-sprüchlichkeit,  in die von uns gelebte Gegenwart integrierend, als ein zusammenspielendes Lebendiges begreifen.

So können wir verstehen und leben, dass alle zeitlichen Erscheinungen zentral aus (mit) unseren eigenen Bewegungen hervorgerufen werden, dass unsere Gestaltungsmöglichkeiten entstehen und sich erweitern, indem wir unsere Existenz immerzu neu begreifen und formulieren, was uns letztlich das Unbegrenzte -die Freiheit-  in unseren Möglichkeiten  -die Zeitlosigkeit-  der Gestaltung eröffnet.
 

Sehen wir uns also den Unterschied, die Eigenheiten von Raumzeit- und Zeitraum-Perspektiven im Einzelnen noch einmal näher an.

Erscheinungen,  die in der
Raumzeit entstehen, entstehen in einem personell übergreifenden Lebensraum und gehören zum grundlegendem Ganzen unseres zeitlichen Daseins. Es sind die Perspektiven, die das Ganze des zeitlichen Zusammenspiels (ermöglichen) bestimmen. Sie wirken als genetisches Schwingungs-Programm und sind in unserem Dasein jener Bereich, aus dem sich unser Weltverständnis und auch unsere interne zeitliche (gegenwärtige) Verständigung zusammensetzt. (als eine sich selbst organisierende zeitliche Realität des Wortes und unseres Bewusstseins)
Diese
raumzeitlichen Perspektiven sind z.B. vergleichbar mit Visionen und Entdeckungen (als eine  bestehenden reale Welt) die aus  - gemeinschaftlichen - zeitlichen Energieverdichtungen und Anstrengungen entstanden sind, und jetzt, für die Person Zeitraumübergreifend, als unveränderbare Realität erscheinen

Führen wir uns die Eigenart so einer Perspektive anhand einer wenig intelligenten, aber doch gemeinschaftlich  nicht selten praktizierten raumzeitlichen Gestaltungsperspektive in Erinnerung. 

So eine Raumzeitperspektive ist z.B. der Krieg, mit dem in der Unterschiedlichkeit menschlicher Orientierungsperspektiven, letztlich eine grundsätzliche Erneuerung, - und letztlich bislang immerzu, auch eine zeitliche Weiterentwicklung - (in der Regel  unbewusst)- angestrebt wird.
In so einer Weise wirken immerzu die unterschiedlichsten
raumzeitlichen Perspektiven, in den Zeitraum hinein, und  entwickeln sich, so, oftmals in Form leidenschaftliche Ideale, - mit denen wir über unsere personelle  Begrenzung hinaus wachsen  -, neue Weltbilder entstehen. 
Wenn wir uns in unserem Zeitraum diese Praktiken anschauen so sieht es durchaus nicht selten nach einer Verblödung aus, aber wir können uns bei genaueren hinschauen, auch klar darüber werden, dass wir jenes, was wir für ein Denken halten, nur ein organisieren unseres personellen Lebens ist und ganz anderen Perspektiven entspringt, als Jenes, was wir  in der Regel dazu denken.
 
Da solche raumzeitlichen Perspektiven sich aber in gemeinschaftlichen, in zeitlich übergeordneten Lebensbereichen ereignen, also jenseits unserer personellen momentanen zeitlichen Existenzabsicherung,  können wir diese Erscheinungen hier in unserem personellen Zeitraum,  mit den Perspektiven zeitlicher Gestaltung, in ihrer Tiefe und Grundsätzlichkeit (erst mal), nicht wirklich beeinflussen oder auflösen, - weil sie aus zentraleren Quellen stammen -.
Denn in so einer
Raumzeit lebt noch das geheimnisvolle emotionale und ungetrennte Wunder des Lebens, die Seele des ganzen Lebens, die mehr ist als Jenes (zeitlich Personelle), welches wir, in der Regel, mit unserem Denken in zeitliche und eigene personelle Perspektiven binden .

Zusammengefasst kann man sagen, dass wir uns im
Zeitraum den raumzeitlichen Perspektiven nur in besonderer Art und Weise annähern können, dass diese raumzeitlichen Perspektiven, im Zeitraum, nur in Form einer (als Gegebenes) gegebenen Vergangenheit oder als eine unbekannte Zukunft in Erscheinung treten kann. (unsere Sterblichkeit als Gottes Wille interpretieren)
 
Aber wir können in unserem
Zeitraum, diese wirkende Vergangenheit allerdings unterschiedlich interpretieren und unsere  Zukunft von den Vorstellungen und Weltbildern der Vergangenheit befreien, indem wir in unserem - personellen - Zeitraum neue Erkenntnisse und Perspektiven realisieren, entdecken und wagen.
 
Also erst einmal ist in unserem
Zeitraum, unsere eigene Situation realisieren:
alles in unserem
Zeitraum basiert auf ein Bestehendes  (auf ein zeitliches Phänomen) auf gegebene globale raumzeitliche Perspektiven.  In ihnen ist die Sonne der ursprünglichste  Ort unseres (eines) Zeitraumes, aus der das Licht der Zeit (Person) erwächst - und mit den Planeten dieser Sonne -, stellt sich das interne, zeitliche Zusammenspiel, als Eigenart unserer (einer) zeitlichen Gegenwart dar, -als unser gegenwärtige Zeitraum-.

 In der Welt, in der alles gemeinsam existiert, aus einer Raumzeit-Perspektive dagegen,  geschieht und lebt, existiert alles (in Wiedersprüchlichkeit) gleichermaßen, egal ob es aus Werden oder Vergehen besteht. Es geschieht jenseits einer personellen Existenzabsicherung und gehört im  zeitlichen Dasein, in ihrer Erscheinungseigenart zur freien Energie.

Eine Erscheinung die ihren Ursprung in der
Raumzeit hat ist was sie ist und es gibt wenig Sinn aus unserem Zeit und Lebensraum heraus diese Erscheinung in seiner Grunsätzlichkeit, in unserem personellen Zeitraum, wandeln zu wollen. alles existiert im Raum  als nonduale gemeinschaftliche Seele.
Dies ändern zu wollen käme dem Versuch gleich, den Rhein nach Afrika zu verlegen oder die wirkende Dualität aus unserem zeitlichen Dasein zu entfernen.
Denn, wie schon gesagt, auf raumzeitliche Perspektiven, auf die
Raumzeit-Strukturen, (auf eine verlässliche zeitliche Relativität) greifen alle zeitlichen Lebensraum-Erscheinungen gleichermaßen zurück. Glaubensbrüder-Personen verstehen so ein raumzeitliches Zusammenspiel eventuell als „Gottes-Wille“ oder als die „Vollkommenheit eines lebendigen Gottes“. (wie es uns im Zeitraum scheint)

Ich wage es, so eine Lebensperspektive erst mal zu bezweifeln. Denn nehmen wir einmal an, da gibt es Jemanden, der in seiner Jetztzeit erkennt er könne Fliegen - wie ein Vogel - und Ihm wären keine Grenzen gesetzt, so würden sicherlich andere,
raumzeitliche Ordnungskräfte dafür sorgen, dass er abstürzt oder bei einem Psychiater landet.

Wenn wir uns nun aber die Perspektiven ansehen, die ihren Ursprung in der Unvollkommenheit
unserer zeitlich sterblichen Lebenspanne, in unserem Zeitraum haben, so kann uns dabei etwas klar werden.
Wir können zu der Erkenntnis kommen, dass es wenig Sinn gibt eine
raumzeitliche Perspektive ändern zu wollen. Aber, was geschehen könnte wäre, wir könnten den Wert der “Erkenntnis” selbst entdecken, könnten eventuell entdecken was sich hinter der Unvollkommenheit wirklich (an Leben)  verbirgt, hinter der Unschuld eines Kindes, im Jenseits des Denkens, hinter der Idee der Freiheit von Vorstellung, wir würden eventuell die Qualität unserer Verrücktheit (die Freiheit, das Unbekannte) erkennen können.
Wir könnten eventuell erkennen, das Erkenntnis sich nur im
Zeitraum ereignen kann, sich die Freiheit neue Perspektiven zu kreieren und unser Dasein neu und intelligenter zu interpretieren nur in der außergewöhnlichen Situation zeitlicher Unvollkommenheit möglich ist.

Denn unser
Zeitraum ist jener Bereich unserer zeitlichen Existenz, in dem es möglich ist die Machthaber aus unserer Vergangenheit aufzulösen und unsere Welt immerzu neu zu entdecken.
Der Protagonist einer freien Kunstakademie  „Joseph Beuys“ sagte über Kunst einmal: (in etwa) „Kunst existiert nicht, sie muss immer erst hervorgerufen werden“ (immer neu entdeckt werden).

Und somit gibt es Sinn unseren
Zeitraum mit einem Flugplatz in unbekannte Welten zu vergleichen. Das Material in unserem Leben stammt aus den Errungenschaften der Vergangenheit, aber all diese Errungenschaften erwachen erst zu Leben dort, wo sie zu einem Wunder des Lebendigen gewandelt werden. Zu keiner anderen Zeit besteht diese Chance so wie JETZT.

Denn nichts ist in seiner Wirklichkeit so unvollkommen, wie der Traum von Vollkommenheit unserer Realität. Es ist der derTraum aus einem von Gestern.
 
Fassen wir noch einmal kurz zusammen:
Egal, ob
in der Energie des Raumes (der Raumzeit) oder in unserem aus dem Ganzen heraus  separiertem Zeitraum (unsere zeitliche Lebensspanne), wir selbst sind die bindende Perspektive mit der die zeitliche Existenz erst Form oder Gestalt annehmen kann.
Mit einer
Raumzeit-Perspektive entstehen alle zeitlichen Erscheinungen aus einer zeitraumübergreifende Wirklichkeit,  aber nur mit einer Perspektive, die ihren Ursprung in unserem Zeitraum hat, kann Form und Gestalt modifiziert werden (so wird die Erkenntnis in der Gegenwart -aufgelöste Vergangenheit- zu einem Zeit-Fenster).
 

Letztlich also, spielt alles zusammen mit der Qualität einer Perspektive innerhalb der jeweilig gelebten Gegenwart. Die sich ereignende Gegenwart eröffnet, mit der Fähigkeit eine Perspektive in ihrer Wirklichkeit zu erkennen (mit der Erkenntnisfähigkeit), wie viel Gestaltungsfreiheit sich in unserem Dasein ereignen kann.

In unserer augenblicklichen (jetzt bestehenden) Gegenwart dringen wir vor zu  raumzeitlichen Perspektiven (erleben Weltraumreisen, entdecken genetische Schwingungsgrundlagen zur zeitlichen Gestaltung, u.s.w.), somit dringen wir zu Ebenen unseres Daseins vor, mit denen wir in die Dimension raumzeitlicher (quantenphysikalischer) Zeitqualität reisen (können). 

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