Der Unterschied zwischen einem gegebenen göttlichen Sein, und dem  Wagnis einer aktiven Begegnung mit dem Prozess, dem  ewigen Wandel es Daseins.



Also gut, eventuell liegt jenseits unserer Gedanken die Heiligkeit unserer Existenz, gehen aus “Etwas” hervor, aber ich bin nun mal ein bisschen verrückt und denke gern und schätze die Freiheit, - und so versuche ich es auch weiterhin, mit Hilfe des Denkens und des Tuns -, ins Jenseits meiner Gedanken,  mich über meine Gedanken hinaus zu entdecken.


Es besteht ein primärer Unterschied - im Verständnis - zu unserem Dasein.
Zum Einen gibt es die Annahme eines vollkommen Seins (die Annahme eines göttlich Gegebenen) - und zum Anderen - können wir uns in der Weise verstehen , dass wir uns ursprünglich immer erst in Form eines Begegnens, -(ursprünglich)- aus einer Leere herauslösen, wir uns aus einer alles ermöglichenden Freiheit, immerzu aufs neue, in eine zeitliche Existenz hinein kreieren. Und aus dieser, aus einem Ganzen heraus isolierte Zeitlichen Existenz, uns zum Unterscheiden befähigt, und zum eigenen denken zwingt, uns zur eigenen Interpretation und Formulierungunseres Daseins befähigt. 

So gesehen werden wir, indem wir uns aus der Vollkommenheit, aus einer immer schon Gegebenen, zeitlichen Vergangenheit,  herauslösen, frei zu einer gewissen Selbständigkeit. Indem wir die Gegebenheit der bestehenden Vergangenheit durchbrechen, können wir uns selbst begegnen,  unsletzlich immerzu neue gestalten.  
Für uns ergibt sich in dieser Weise  - also -eine gewisse Selbstständigkeit, in der Art und Weise, wie wir uns, aus der Perspektive unseres Bewusstseins, in unserer Existenz denken und verstehen.  

Es eröffnet sich die Möglichkeit eines Wandels, im Bewusstseins zum eigenen Tun, indem wir uns in unserem Tun auch ursprünglich und unterschiedlich  begegnen, das unbekannte “Unbekannte” in seiner Ursprünglichkeit begreifen und die Möglichkeit erkennen,  das eigene Tun, zum Wandel der Perspektive unseres Bewusstsein, verwenden.
  
In der Annahme einer bestehenden Vollkommenheit des Seins dagegen, verstehen wir uns primär aus einen “in Allem“ gegebenen, aus einem immer schon - bestehenden Anfang -(einemGott) heraus,  aus der Vergangenheit eines - göttlich Gegebenen - und sind als Person beseelt von dem Wunsch uns wieder in diese angenommenen Vollkommenheit hinein (in einen Anfang zurück) zu entwickeln.
Jenes erleben wir als Person (in der Regel), als eine ständige Weiterentwicklung, als einen ständigen Wandel, in der Welt eines Systems aus Schattenbildern und einer zeitlich ghegebenen Vollkommenheit.
Und so versuchen wir uns in diese gedachten “ Göttlich gegebenen Dasein, “Vollkommenheit” hinein (letztlich zu dem Anfang unserer zeitlichen Erscheinungswelt zurück) zu bewegen.
 
Begreifen wir uns aus so einer anfänglich - gegebenen -  zeitlichen Erscheinungswelt  heraus, so wird unser Denken, und alles was wir tun, als Realität einer unwandelbaren - bestehenden - Wahrheit begriffen.

Aus einem so gesehenen Schicksal heraus, werden wir letztlich nur frei, wandeln uns nur durch die Unausweichlichkeit einer alles auflösenden Sterblichkeit. 

So gesehen ist der Urknall der Anfang, die Darstellung einer Unfähigkeit über die Gedanken und eigenen Vorstellungen hinaus (sich von sich frei) zu denken. Eventuell entsteht ein Knall, wenn so eine verdichtete Vergangenheit sich auflöst.
In dieser Weise Begreifen wir uns aus einem allzeit vollkommenen und bestehendem Plan heraus, in dem wir uns letztlich - in unserer zur Zeit immerzu herrschenden Unvollkommenheit -
nur hingeben und angleichen können. (alles Geschehen als Gottes Wille annehmen)
Alles,  in so einem Dasein, besteht aus einem immer schon gegebenen, -unaufgelösten- Anfang heraus. Ein Ende ist unausweichlich.

Und dieser zeitliche Anfang ist eventuell Jenes, was die meisten Personen als allgegenwärtigen Gott verstehen und anstreben, um ihrem Leben in dieser Weise, eine Mitte und stabile Sicherheit zu geben, die in Form einer Überpersöhnlichkeit (als gemeinschaftliche Seele und - (Göttliche- -Perspektive, (als gemeinsames Weltbild) sehr kraftvoll sein kann.
Ein in dieser Weise wahrgenommenes Lebenszentrum kann in der Zeit  nicht verloren gehen und existiert (scheinbar) auch ohne uns, unserer Phantasie und unserem personellen Tun.

Eventuell  entpuppt Gott sich aber irgendwann - als etwas, was letztlich auch nur ein Teil der Zeit ist (gleich einem Traum) und wandelbar ist, mit uns, so dass  sich auch Gott letztlich, in dem Wagnis eines grenzüberschreitenden Tuns (mit unserem Sterben), immerzu auch in ein Nichts verwandelt -in ein Jenseits unseres Haftens -. 

Wo wir die Welt nicht als ein Wandel verstehen, übersehen wir, dass wir im Prozess des Lebens, immerzu unlösbarer Bestandteil des Geschehens und  Wandels sind.
Ist doch die Perspektive unseres Bewusstseins  ursprünglich und zeitlos, ist an allem was wir erblicken und denken, maßgeblich, beteiligt.

Also was  wäre nun, wenn im Grunde ursprünglich noch gar nichts bestünde, wenn unsere Zeit immer wieder auf ein Neues, durch unser Tun, aus einem Nichts (Zeitlosigkeit) hervorgehen  würde?
So dass unser zeitliches Dasein - einLeben -, als ein Anfangs-Impuls, aus einem endlosem,  undenkbaren Geheimnis, dem Wunder ewiger Bewegung bestünde.  Immerzu neue Formen aus Begegnungen - im System zeitlicher Existenz -  aus der Perspektive eines sich entdeckenden  Bewusstseins heraus, immerzu neue Formen annehmen würde.

Was wäre wenn die Welt das Zauberspiel eines spielenden (ursprünglichen, wunderbaren und freien) Bewusstseins wäre,  in welchen wir uns als Menschenkünstler,  im Wagnis eines immer ursprünglichen Lebens - immerzu neu beteiligen (erfinden) könnten ? Was wäre wenn auch, das so genannte Nichts (unser Sterben) nur eine Art unseres Tun s wäre, aus dem heraus wir uns, in unserer Zeit, im Wagnis einer Begegnung mit der Ursprünglichkeit, wir uns allzeit neu gestalten und erfinden würden ?
Aller Unterschied und Erscheinungen nur in einer geheimnisvollen Zeitlosigkeit, aus der Freiheit einer sich immerzu  neu entdeckenden, wirkenden, BewusstseinsPerspektive hervorginge , - der Prozess eines Tuns ohne Anfang oder Ende wäre -..

So gibt es einen Satz von Laotse: "..,dass etwas da ist bedeutet Gewinn, aber erst das Nichts darin macht ihn nutzbar."

Klar ist, wir können uns in der Zeit nur gestalten, indem wir eine Perspektive zu uns und unserem Leben einnehmen, denn ohne eine Zeit bindende Perspektive kann Dasein sich nicht realisieren, weder als ein Sein noch als Nichts. 
Ist doch die Perspektive  eine aus dem Bewusstsein entstandene Position, als Idee, der zeitlich ursprüngliche, vorzeitliche Impuls. - Die Sonne (erste Zelle) ist lediglich so ein Ausgangspunkt in unserem zeitlich erlebbaren Sein.


Also existiert zwischen einem Sein, welches schon existiert, und der Freiheit eines ursprünglichen Tun, ein erheblicher Unterschied, - in der Art menschlicher Erkenntnis und Lebensgestaltung -.

Gehen wir also in unseren Bestreben davon aus, dass schon immer etwas - vor uns - da ist, dass eine grundlegende Wahrheit voraus - gegeben - existiert, in der wir uns finden und versammeln können,
so ist es für Jemanden der sich im Leben weiter entwickeln möchte, im Leben etwas lernen möchte - eventuell - in der Vergänglichkeit unserer Existenz etwas Bleibendes schaffen möchte -,  eine goldrichtige Adresse, (in der Regel, zum Lernen, ein notwendiger Ordnungsfaktor und Machtfaktor), auch wenn es sich letztlich in der Gefangenschaft, in der Realität einer vergänglichen Welt  abspielt-  “dieser Jemand”,  in seinem Bestreben die Befreiung aus einer Weltbild Fiktion nicht anstrebt. So ist dies sicherlich auch eine stimmige Art sich zu erhalten. 

Jedoch, für einen Menschen, der aus der Zeit in eine unbekannte Welt reisen möchte, für Jemand der Freiheit und originäre Erkenntnisse erlangen möchte, den Weg der Unmittelbarkeit in  der Begegnung, - das Wagnis  der Unbegrenztheit des geboren werden s -, ist ein Durchbruch gegebener Ordnung unabänderlich.
Wir können unsere Welt also auch in der Weise begreifenn, dass wir uns in unserem Leben/ in den Möglichkeiten unseres Daseins, letztlich nur durch uns selbst begrenzen, dass unsere Welt abhängt, von der  Phantasie und der Qualität, der von uns eingenommenen Perspektive unseres Bewusstseins.

Und so gesehen formuliert sich unser Dasein -letztlich - aus unserem eigenen Tun, aus einem alles zu Grunde liegendem Wagnis heraus, aus einer ewigen Bewegung und einem zeitlichen “Jetzt”, als Ausbruch aus einer zeitlichen  Vergangenheit. In diesem Bewusstsein versuchen wir uns, von der Kultivierung  zeitlicher Fiktionen, zu befreien.

Die Welt Darwins
dagegen existiert  als zeitliche Matrix, ist ein  sich selbstständig organisierendes, sich selbst erhaltendes zeitliches Zusammenspiel.
Das ist ein biologisches System und besteht innerhalb einer zeitlich angenommenen, immer schon gegeben  -zeitlichen- Vergangenheit.

Jenes ist eine Welt, die immer wieder, aus ihrer eigenen ursprünglichen Eigenart und  Vergangenheit, mit Hilfe und Form einer D.N.A.(biologischen Struktur) aus der Eigenart ihrer Zeit bindenden,  jeweiligen - religiösen Weltbild - Perspektive, eine entsprechende Form und Gestalt annimmt, und diese Perspektive kultiviert und weiter entwickelt.
Dort wo wir in der Lege sind die D.N.A, die in jedem System als  Anfang s Perspektive wirkt, zu orten,  die zu jeder zeitlichen Gestalt erforderliche, begrenzende, formulierende Perspektive zu erkennen, können wir das Zusammenspiel in den Erscheinungen verstehen, können auch zurück in frühere Leben, in die unterschiedlichen Anfänge zeitlicher Verkörperungen, schauen.

Letztlich aber gehen alle Erscheinungen aus einer Begegnung zwischen dem Sein und  einem geheimnisvollen Nichts hervor, aus dem Wagnis, der Bewegung, eines ursprünglich auslösenden Tuns (Bewusstseins) hervor, und somit wirkt in der Ursprünglichkeit unseres Tuns  “das Spiel eines reisenden Bewusstseins “.

Mit diesem Wagnis und der Einnahme einer (Idee) einer Originären  Gestaltungsperspektive, entsteht jeweilige zeitliche Ursprünglichkeit.

Das ermöglicht uns ein Leben als  Entstehung und Gestaltung neuer Ideen - immerzu - aus einer unbegrenzten Bewegung heraus - und damit wagen wir uns unausweichlich,  auf diese Weise, immerzu in unbekannte und neue Welten hinein. Allerdings; in diesen zeitlichen Welten existiert  nie - das Eine ohne das Andere -. Alle zeitlichen Erscheinungen entstehen immerzu nur in Form -   eines sich - in sich - relativierenden Systems -.

Die Ursprünglichkeit der wirkenden Gegenwart hingegen -  gestaltet sich - in der Zufälligkeit von Begegnungen. Diese Begegnungen entstehen in der Freiheit - einer Ursprünglichkeit - ermöglichen und bewirken die Entstehung eines Bewusstseins -  ist Prozess und Geburt einer immerzu neuen Welt.
Diese Welt geht aus der Ursprünglichkeit und der Unbegrenztheit der Bewegung selbst hervor, ist eine relative Realität, erscheint in Form und Geburt eines jeweilig bestehenden Systems, als Form einer zeitlichen Vergangenheit.
Unsere Welt erscheint also letztlich -zeitlich- immer aus einer gegebenen, vorgeburtlichen, Vergangenheit.  
So wird Gott,  in der nächsten Dimension sicherlich, - als eine  zur zeitlichen Gestaltung  angewendete Fiktion begriffen ? -. und kann sich - in Dieser - durch die Realisation eines unbekannten“Unbekannten”, irgendwie selbst überraschen.

Die Grenzenlosigkeit unserer Gestaltungsfreiheit wird letztlich, in unserem zur Zeit noch herrschenden heliozentrischen Weltverständnis,  aus einer Sonnen -anfänglich- angenommenen  Perspektive  begrenzt?  In so einer Weise beziehen wir uns dabei immerzu - in uns - auf Anfänge und Machthaber aus einer Vergangenheit.
Im System zeitlicher heliozentrischer Existenz, können wir uns allzeit weiterentwickeln und uns selbst, im Spiegel unserer Vergangenheit, erblicken.

Aus einem quantenphysikalischen Weltverständnis ist die Vergangenheit  immerzu  Bestandteil innerhalb  einer bestehenden - einer von uns erlebten - zeitlichen Gegenwart.
Jene Welten eines zeitlich realisierten Daseins - bestehen jedoch aus Tun und Fiktionen, - Formulierungen und Erscheinungen -, aus der von uns selbst eingenommenen Perspektive unseres (eines) Bewusstseins.

NavUp