Gegenwart   Das Tor zu Allem        
--Nun würde ich schon gerne noch ein bisschen  mehr über den Ort in der Zeit, der Gegenwart schreiben, diesen besser verstehen. Aber wie soll das wohl gehen, wie kann ich verstehen was wohl gerade dadurch nur verstanden werden kann, dass das Verstehen aufhört, weil jedes Verstehen ja letztlich doch nur in einem jeweiligen Raum  zu sich in  Relation stehen kann, nur stimmig ist in einem gegebenen Raum, in dessen  System, in dessen eigenen Programm  - ist was es ist - und alles andere nur eine Interpretation,  von jenem Wahrgenommenen. 

Machen wir uns deutlich, die Gegenwart ist ja der Ort in der Zeit, an dem das Programm-Mensch seiner wirklichen, seiner ursprünglichen, der unbegrenzten Wirklichkeit begegnen kann,  der  Freiheit, jenseits jeder Philosophie, außerhalb des Denkens, gleich dem Nichts in mitten der Geburt und des Todes.

Hier zählt nur, (das Nichtverstehen, zu verstehen) das Nichts, aus ein  NEUES,  auf der Erde in Erscheinung tritt. Hingegen Jenes,  was von uns wahrgenommen wird, dann schon wieder zum Programm und dessen Programmierung gehört.

Es nützt dem Programm – Mensch also erst mal gar nichts, die Kenntnis über seine genetische Grundlage, versteht er sie nicht, die immer bestehende Grenzenlosigkeit, die immerwährende Anfänglichkeit, die Gegenwart seiner Gegenwart. 

Ganz klar,  wäre der Versuch die Gegenwart zu beschreiben ein Unterfangen, sich die Unmöglichkeit dieses Tun s deutlicher werden zu lassen. So ein Unterfangen wäre somit eine Möglichkeit, zu erlernen genau dieses zu unterlassen, ein Sinnloses zu Unterlassen, zu begreifen, .

Genau dieses Unterlassen wäre die Aktion, wäre der Sinn dieses Tun s, welches aber für sich alleine nicht darstellbar, nicht übermittelbar ist, wohl vom Menschen verstanden (Das Erwachen) aber niemals dargestellt werden kann, da dies immer der Begegnung bedarf, um in zeitliche Erscheinung treten zu können. So beschreibe ich hier die Begegnung mit er Gegenwart, niemals aber die Gegenwart selbst, eher schon den Unterschied, der besteht,  sichtbar machen kann, nämlich den, zwischen der Gegenwart und dem Jetzt als Person.
Dazu 2 kleine Geschichten die ich erlebte. So erinnere ich mich an ein Gespräch mit Gerhard (er unterstützt eine Freundin bei ihrer Arbeit als Psychologin)  als ich ihn darauf hinwies, dass die Sonne schon immer vor uns da ist , er mir entgegnete, dass dies nur so scheint, dass es aber wirklich so ist, dass genau mit uns selbst alles beginnt, dass die Sache mit der Sonne uns, aus dem Anfang als Person, nur so erscheint. 

Nun frage ich mich,
ist er ein Meister oder ein geschickter Verführer. ?     

Und da ist noch eine Geschichte von einem Freund, mit dem ich die gleiche Übung mache, ja von dem ich nicht mal weiß ob er mein Freund ist. Schaue ich zu ihm hin, will erkennen wer er ist, so sehe ich immer nur, dass ich ihn nicht erkennen kann. In seine Übung folgt er der Bewegung des Mondes, die sich ja bekanntermaßen irdischer Zweckmäßigkeit und Vernunft entzieht

Alles was ich bei ihm sehen kann, ist, dass er immer leere Taschen hat. Auch hat er nie eine eigene Meinung, eine eigene Position, zu irgendein Thema über das wir sprechen. Nur mit traumwandlerischer Sicherheit fällt ihm zu dem gerade Angesprochenen eine aufklärende, analoge Geschichte ein. Er erzählt sie als hätte er sie irgendwo gelesen. Wäre dies so, müsste er 300 Jahre mit lesen verbracht haben. Es klingt nie als wäre es eine eigene Ansicht, sondern  klingt immer wie nachgesagt.

So fragte ich ihn einmal. Ich wüsste nicht was Gegenwart ist.  So fiel ihm dazu eine hinduistische Weisheit ein. – Gott - das ist sein Lieblingswort. “Gott schläft im Stein.   Gott atmet in der Pflanze.  Gott träumt im Tier. Gott erwacht im Menschen.” Da fiel mir ein wie ich dem Thema mehr Struktur geben könnte. So sei noch mal gesagt.

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